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Kinderchirurgie

Kommissarischer Leiter:
Prof. Dr. med. Robert Grützmann, MBA
Kinderoperatives Zentrum KIOP, Kinderchirurgie

EXIT- eine interdisziplinäre Herausforderung am Kinderoperativen Zentrum am Universitätsklinikum (KIOP)

Ex-utero intrapartum treatment (EXIT) bedeutet, dass ein Fetus mit vorgeburtlich bekannter Erkrankung zwar per Kaiserschnitt entbunden wird, dann aber für eine gewisse Zeit an der Nabelschnur gehalten wird. In dieser Zeit ist die Sauerstoffversorgung des Säuglings durch die Mutter gewährleistet, so dass lebensrettende Maßnahmen ergriffen werden können. Meist handelt es sich um große Tumore (Teratome, Lymphangiome), die die Atemwege blockieren können. Durch den „Bio-Bypass“ EXIT können so unterschiedlichste Maßnahmen zum Erreichen einer suffizienten Beatmung zur Anwendung kommen (Bronchoskopie, Tracheotomie, Tumorverkleinerung etc.)

Heute erblickte durch den Einsatz eines 30-köpfigen Teams, das im KIOP des Universitätsklinikums (Sprecher: Prof. Dr. Roman Carbon, Kinderchirurgie) organisiert ist, mit einem großen Halstumor (Hygrom) das Licht der Welt. Geburtshilfe, Anästhesiologie, Neonatologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Kinderchirurgie samt der entsprechenden Fachpflegekräfte und Hebammen waren erfolgreich im Einsatz, so dass mit interventionellen Maßnahmen die Beatmung des Kindes sichergestellt werden konnte. Nach Stabilisierung des Kindes auf der Neonatologischen Intensivstation werden sich spezielle diagnostische und später chirurgische Maßnahmen anschließen.

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